Marta träumt manchmal. Manchmal denkt sie noch an die schöne Zeit, die sie mit ihrem Mann Wolfgang erlebt hat, bevor sie den Bauernhof übernommen haben. Doch die tägliche, harte Arbeit muss schließlich getan werden und es hilft nichts zu träumen. So leben die beiden aneinander vorbei und verdrängen die offensichtlichen Probleme in ihrer Beziehung. Als Wolfgang aber eines Morgens nicht aus dem Stall zurückkehrt, bricht ihre wohlgeordnete Welt zusammen. Auf einmal liegt er da. Einfach so. Blutig im nassen Stroh. Marta ist mit seinem Tod völlig überfordert und scheint unfähig zu handeln. Sie versucht krampfhaft ihren Alltag aufrecht zu erhalten, wo doch nichts mehr aufrecht zu erhalten ist. So gerät sie in eine Spirale aus Verdrängung und Dissoziation, die sie alleine nicht mehr zu durchbrechen vermag. Erst als die Vergangenheit mit Macht in ihr Leben drängt, beginnt sie die Wahrheit an sich heran zu lassen und zu tun, was getan werden muss.

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